Nachdem "Michelle" ihren neuen Schuh bekommen hat, geht es weiter zur Hafenstadt Mersin an der türkischen Adria. dort sollten wir um 1800Uhr eintreffen. Zwischendurch verabschiedete sich der Kilometerzähler vom "Ludenbenz" und fror bei einer Laufleistung von ca. 5500km ein.
Wir erreichten Mersin pünktlich, nur um zu erfahren, daß die drei Fähren jetzt einen Tag später ca. 100km weiter in Tascucu auf uns warten würden. Egal, schnell ein Hotel gesucht und abend gegessen. Den nächsten Tag besuchten wir noch ein türkisches Hamam. Das erste, was uns gezeigt wurde hatte ein rotes Herz im Schild und befand sisch im 6. Stock eines Hochhauses nahe am Hafen. Außerdem grinste der Türke so komisch. Deshalb gaben wir zu verstehen, daß wir ein richtiges Haman bevorzugen würden. Dies fand sich dann in der nächsten Querstrasse und bot das, was wir gesucht hatten. Seife, warmer Marmorstein und einen Masseur, der von uns allen ein wenig masochistische Züge abverlangte. Dennoch fühlten wir uns danach auswohl!
natürlich gab es abschließend das obligatorische kölnisch Wasser
Danach ging es dann nach Tascucu. Wieder Hafen suchen und finden und
WARTEN!!!!!!!
und warten...
und warten, allerdings mit dem besten Lamm und Hühnchenfleisch vom örtlichen Schlachter...
dann wieder warten...
nein das waren nicht Dominic und Jo nach zu langem warten...
und immer noch warten....
Aber andere waren froh, warten zu können, wie dieses Auditeam mit Totalschaden, die ihre Karre 300km abgeschleppt hatten. Sobald der Wagen auf dem Parkplatz stand, kam eine Armada von Hobbyschrauben und machten den Wagen tatsächlich in 3h wieder flott!
Ironie des Schicksals war, dass der bereits beim erste Unfall mit Rippenbruch verletzte Teamchef mit dem Taxi, daß ihn nach seiner polizeilichen Aussage zur Fähre fahren sollte einen zweiten Unffall hatte. Aber auch er erreichte noch die Fähre.
Wir dankten einmal mehr unserem Mercedesschitzengel!
Der Beifahrer hatte die Beine beim Einschlag auf dem Armaturenbrett
(soll man ja nicht machen...)
kein AUDI-Kühler da? egal, einer vom Ford tut´s auch
und er fuhr doch wieder und sah danach aus, wie vom Mad Max Filmset geklaut.
Irgendwann ging es dann irgendwie los. Unser Autos kamen auf eine separate Fähre und ein Shuttlebus brachte uns zu den Passagierfähren rüber.
Un schon nach 12h Wartezeit ging es über Nacht nach Zypern. 8h Fahrtzeit!...
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