Dienstag früh, wir haben uns den Wecker gestellt, um heute so nah wie möglich nach Istanbul zu kommen. Die Strapazen der letzten Tage zeigen Wirkung. Dominic ist nur durch Grippostad in den Wagen zu bekommen. Alle anderen haben Hörschäden durch Libbes geschnarche, dass mittlerweile durch Betonwände und Oropax durchdringt. Ein Glück ist Markus sein Zimmernachbar. Er dreht sich einfach mit dem tauben Ohr zu Libbes und kann es daher ertragen......
Heute stehen 7 Grenzübergänge und dabei touristische Perlen, wie Kosovo, Serbien, Montenegro, Bulgarien, Griechenland und wenn alles gut geht auch die Türkei auf dem Plan.
Es regnet Bindfäden. Damit ist klar, daß auf den engen Strassen die Durchschnittsgeschwindigkeit weiter gesenkt wird....
Doch der Tag wird noch viele Überraschungen zeigen. Abfahrt ist um 0740Uhr.
Bahnübergang im Kosovo
Herr Löser im Officedress bei der Arbeit.
Nein, das ist NICHT Indien, aber auch hier laufen die Kühe frei.
Am Grenzübergang nach Serbien, verzollen wir beim netten Grenzer unser Werkzeug und die zu spendende Nähmaschine für 55€.
Das war mal der Grenzübergang nach Mazedonien. Nachdem wir uns bereits vorher verfahren hatten, müssen wir auch hier wenden.
Team Kombination vor der geschlossenen Grenze...
Fuhrwerke in Bulgarien
Wildpferde
Viel Zeit bleibt nicht. Daher essen wir unser Grillgut vom Vorabend und machen uns weiter auf den Weg.
Alle ahnen, daß wir eventuell noch bis Istanbul kommen könnten, was am Morgen keiner gedachbt hätte.
Das schlimmste, was es gibt, sind Lastwagen, die unseren Schnitt versauen. Aber dank unserer Funkgeräte, können wir (fast) überall in Kollonne überholen, um unseren Schnitt anzuheben. Der derzeit bei 40km/h liegt.
Philipp, deine Funkgeräte haben uns GANZ NACH VORNE GEBRACHT!
Storchenest
Wir sind jetzt auf der Transitstrecke Richtung Türkei. Wir müssen zwar einen kleinen Umweg über Griechenland fahren, da nur die Autobahn direkt nach Edirne führt, aber jetzt wittert das Team langsam, daß wir bei entsprechend "angepasster" Fahrweise unser Ziel Istanbul doch noch erreichen können.
Da wir offiziell nicht mehr als 660km /Tag fahren dürfen, greifen wir später zu einem Trick. Wir stellen die Uhr auf Istanbulzeit um, essen ausgiebig nach der Grenze zu Abend. Damit fahren wir die letzten Kilometer nach Istanbul am nächsten Tag und erreichen unser "Hotel" nach 930km, zwei Tankstopps, 10 Pinkelstops, 367 Überholvorgängen und einer Gesamtfahrzeit von 16h, davon 14h30min im Auto.....
Ankunftzeit 0130Uhr!
Was uns ein bischen stolz macht, ist daß wir auf der gesamten Strecke nur zweimal überholt worden sind. Davon einmal in Istanbul bei 140km/h.
Darüber hinaus danken wir dem lieben Gott, Allah und dem eigentlich faulen Schutzengel von Mercedes Benz, denn wir sind auf der gesamten Strecke durch mindestens 15 Polizeikontrollen gekommen und immer wurde einer vor uns rausgezogen.
KEIN SCHERZ!
Wir werden mit einem fürstlichen Hotel mit 5 türkischen Halbmonden belohnt.
Seht selbst:
1A zenterelage
ultrakerasse sischerheitsparkepelatse
ulterakerasse gerosseraumesimmer
konkerede warmewasserdusche
aber nischsulange duschdu sonsgosded exetera!
Kombi-Nation, wir sind stolz auf Euch ! Istanbul in vier Tagen, eine reife Leistung !
AntwortenLöschenWeiter so und vor allem Gute Besserung an Dominic !! Grippostad sollte mal dringend zur Seite gelegt werden, da gibt's besseres: Wein von Männle oder ein kühles Bier am Bosporus !
Prost, oder besser gesagt şerefe!
Seid gegrüßt aus dem Norden !
Holger
Hoffentlich habt Ihr Eure Badelatschen dabei.
AntwortenLöschenEure Durbacher Mädels (I&K)
...da fährt nicht wirklich einer im Anzug und Arschlochhemd mit...?
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